Ich mag keine Rosinen. Also wirklich keine. Weintrauben sind hervorragend aber Rosinen? Nein.
Aber dieser fantastische Reissalat, welcher gleich folgt, ist mit Rosinen! Und er schmeckt mir! Vor allem mit Rosinen.
Als ich das Rezept zum ersten Mal gelesen hatte, war ich der festen Überzeugung – er wird auch ohne Rosinen schmecken.
Kommentare darunter überzeugten jedoch eindeutig … „nur mit Rosinen“ … „ich mag keine Rosinen aber hier müssen sie rein“.
Nun gut, so habe mich überzeugen lassen und habe nach Jahrzehnten das erste Mal Rosinen in einem Lebensmittelgeschäft gekauft.
Dieser Reissalat ist perfekt für Sommerabende und Partys. Bisher habe ich ausschließlich lobende Worte gewonnen und Jeder war erstaunt wie interessant und lecker dieser Salat schmeckt.
Ab zum Rezept.
Rezept Reissalat
Zutaten
- 1 Tasse Reis (Empfehlung: Basmatireis)
- 1 Zitrone
- Sojasoße 4-5 EL
- 2 Paprika (1 Gelb, 1 Rot)
- 1 Tasse Rosinen
- 1 1/5 Tasse Cashewkerne
- 1 Dose Mais
- 1 Gemüsezwiebel (oder zwei kleine süße Zwiebeln)
- 1 Knoblauchzehe
- neutrales Öl
- Ahornsirup (bei Bedarf)
Geht Los
Als Erstes wird der Reis gekocht. Ich hatte letztens Jasminreis. Dieser war, für dieses Rezept, nicht sehr vom Vorteil, da er ein wenig klebt und somit sich nicht gut vermischen ließ. Den Reis koche ich in Salzwasser. Wenn das Wasser kocht kommt der Reis rein, kurz lass ich den Reis aufkochen und drehe dann die Temperatur der Herdplatte runter. So das der Reis nur leicht vor sich hin „blubbert“.
Zeitgleich schneide ich die Paprika in kleine Würfel, die Zwiebeln in dünne Scheiben, zerkleinere das Knoblauch, zerkleiner ein wenig die Cashewkerne, Tropfe den Mais ab und presse die Zitrone aus.
Wenn der Reis fertig ist und keine Zeit zum Abkühlen bleibt, spüle ich den Reis unter Eiskaltem Wasser aus. So ist er flugs abgekühlt und kann für den Salat verwendet werden. Ansonsten muss der Reis definitiv erst abkühlen bevor die anderen Zutaten den Reis Gesellschaft leisten.
Jetzt passiert nicht mehr wirklich viel Spektakuläres. Einfach Reis mit Paprika, Mais, Rosinen, Zitrone, Knoblauch, Zwiebeln, Cashewkerne vermischen. Dann noch die Sojasoße hinzu und etwas Öl. Erneut vermischen. Wer es geschmacklich es etwas süßer mag, fügt noch etwas Ahornsirup hinzu.
Und fertig ist das leckere Stück Fröhlichkeit. Am besten schmeckt er, wenn er etwas Zeit zum Ziehen hat.
Guten Appetit!
Ich weiß leider nicht mehr die Quelle des ursprünglichen Rezeptes und habe dieses auch ein wenig abgewandelt.




